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Die Zauberflöte

Sie haben ein Dreivierteljahr geübt. In dieser Zeit legten die Kinder Mal Petitionen gegen zu lange Musikstunden ein, Mal wurden Rollen getauscht, Mal Kostüme neu gestaltet und die Nerven der Lehrer lagen auch Mal blank. Das alles hat sich mehr als gelohnt. Denn die Aufführungen der Zauberflöte, die die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse am 21. und 22. Januar präsentierten, waren eine Besonderheit.

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„Ich kann mich nicht erinnern, dass eine 6. Klasse so ein anspruchsvolles Stück aufgeführt hat“, sagte Französisch Lehrerin Renate Föll im Anschluss an die Abendvorstellung. Die Herausforderungen für die Sechstklässler bestanden darin, dass sie gleichzeitig Orchester, Schauspieler und Sänger waren. So wurde im Orchestergraben gegeigt, dann kurzerhand das Instrument zur Seite gelegt. Es folgte der Auftritt als Papageno auf der Bühne und schon ging es wieder zurück an die Geige.

Sich in der sechsten Klasse auf die Bühne zu stellen und „der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ als Königin der Nacht ins Publikum zu schmettern, war sicher nicht der Wunsch aller Schülerinnen. Doch alle Buben und Mädchen fanden ihre Rolle und gaben ihr Bestes. Mit Mehrfachbesetzungen hatte Klassenlehrerin Susanne Gronauer möglichst viele Schülerinnen und Schüler auf die Bühne gebracht. Und Musiklehrer Wolfgang Ismaier haben es die Kinder zu verdanken, dass die Musik der Mozart Oper an die Orchesterinstrumente und das Können der 6. Klasse angepasst waren. Eine Kompliment an alle vor und hinter den Kulissen.

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