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Martinsspiel

Martinsspiel der 2. Klasse

Ein erfrischend anderes Martinsspiel aus der Sicht der Gänse führte die 2. Klasse von Frau Umbach am 13. und 14. Dezember in der Aula auf: Eine besonders dicke Gans wurde von den anderen Gänsen geneckt. Der einzige Grund, warum sie den Menschen gefalle, sei, dass sie so dick einen besonders guten Braten abgebe. Die Gans protestierte und es entstand eine lebhafte Diskussion. Schließlich wollten die Gänse verstehen, woher dieser Brauch kommt und erzählten uns die Martinsgeschichte aus ihrem Blickwinkel – nicht ohne eine gewisse Portion Galgenhumor...

In einem lebendigen Wechsel aus Spielszenen, Sprechgesang der ganzen Klasse und gesungenen Liedern eröffnete sich dann den Zuschauern ein Schauspiel rund um die gute Tat des heiligen St. Martin; wie er seinen Mantel mit dem Bettler teilte und in der darauf folgenden Nacht von einer Begegnung mit Christus träumte. Dieser sprach zu ihm: „Was du dem Armen auf deine Weise getan hast, hast du mir getan.“ Mit Hingabe spielten die Kinder ihre Rollen und überzeugten in ihren liebevoll gestalteten Kostümen. Beachtlich auch, dass alle Texte so deutlich gesprochen wurden, dass das Publikum dem kurzweiligen Theaterstück mühelos folgen konnte.

In der letzten Szene wurde die Legende dargestellt, die den Brauch des Martinsgansessens begründete: Martin versteckte sich im Gänsestall vor dem Volk, das ihn gegen seinen Willen („Ich bin doch nur ein einfacher Mann.“) zum Bischof ernennen wollte. Doch die Gänse verrieten ihn mit ihrem Geschnatter. Deshalb werden sie heute noch gebraten. Mit ihrer Gelassenheit ernteten sie die lachende Zustimmung des Publikums: „Und weil sie ihn verraten, werden sie heute noch gebraten. Egal. Denn jetzt weiß jedes Kind, dass Gänse was ganz besonderes sind.“