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Martinsspiel der 2. Klasse

Ein erfrischend anderes Martinsspiel aus der Sicht der Gänse führte die 2. Klasse von Frau Umbach am 13. und 14. Dezember in der Aula auf: Eine besonders dicke Gans wurde von den anderen Gänsen geneckt. Der einzige Grund, warum sie den Menschen gefalle, sei, dass sie so dick einen besonders guten Braten abgebe. Die Gans protestierte und es entstand eine lebhafte Diskussion. Schließlich wollten die Gänse verstehen, woher dieser Brauch kommt und erzählten uns die Martinsgeschichte aus ihrem Blickwinkel – nicht ohne eine gewisse Portion Galgenhumor...

In einem lebendigen Wechsel aus Spielszenen, Sprechgesang der ganzen Klasse und gesungenen Liedern eröffnete sich dann den Zuschauern ein Schauspiel rund um die gute Tat des heiligen St. Martin; wie er seinen Mantel mit dem Bettler teilte und in der darauf folgenden Nacht von einer Begegnung mit Christus träumte. Dieser sprach zu ihm: „Was du dem Armen auf deine Weise getan hast, hast du mir getan.“ Mit Hingabe spielten die Kinder ihre Rollen und überzeugten in ihren liebevoll gestalteten Kostümen. Beachtlich auch, dass alle Texte so deutlich gesprochen wurden, dass das Publikum dem kurzweiligen Theaterstück mühelos folgen konnte.

In der letzten Szene wurde die Legende dargestellt, die den Brauch des Martinsgansessens begründete: Martin versteckte sich im Gänsestall vor dem Volk, das ihn gegen seinen Willen („Ich bin doch nur ein einfacher Mann.“) zum Bischof ernennen wollte. Doch die Gänse verrieten ihn mit ihrem Geschnatter. Deshalb werden sie heute noch gebraten. Mit ihrer Gelassenheit ernteten sie die lachende Zustimmung des Publikums: „Und weil sie ihn verraten, werden sie heute noch gebraten. Egal. Denn jetzt weiß jedes Kind, dass Gänse was ganz besonderes sind.“

Musical von "Oliver Twist"

gespielt, gesungen und getanzt vom Jugendtheaterprojekt der Christengemeinschaft

Samstag, 29.10.2016, Beginn: 20 Uhr

Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr erfreulich und erwünscht

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Jedes Jahr zu Beginn der bayerischen Sommerferien findet in den Vogesen, westlich von Colmar bei Orbey, eine Musical-Ferienfreizeit der Christengemeinschaft statt, für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Nach elf intensiven Probentagen zaubern wir dann immer ein ganzes Musical auf die Bühne mit Schauspiel, Chor- und Sologesang, Tanz und einer coolen Band. Die Hauptrollen teilen wir auf 2-3 Darsteller(innen) auf, damit möglichst viele Rollen entstehen und keine Überforderungen passieren. Immerhin sind Ferien und da wollen die Jugendlichen auch Tischtennis und Volleyball spielen, im Bergsee schwimmen, Spaß haben oder sich auch mal ausruhen. 
Allerdings: so richtig viel gechilled wird nicht wirklich. Denn am Ende stehen drei große Aufführungen: in einem Seniorenheim, einer Klinik und in einer Kirchengemeinde. 

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Dann kommt auch schon der tränenreiche Abschied, nachdem alle so intensive Tage miteinander verbrachten. Ein kleiner Trost ist die Aussicht, dass im Herbst ein Nachtreffen fast alle wieder vereint. Nach eintägiger Wiederaufnahmeprobe führen wir dann die  vierte und letzte Show auf. In diesem Jahr spielen wir auf der schönen Bühne im großen Festsaal der Waldorfschule Landsberg.

Die Jugendlichen kamen in diesem Jahr aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus Russland, Spanien und Syrien. Auch aus der Landsberger Schule sind immer wieder Schülerinnen und Schüler bei den Musical-Projekten dabei. 

Den Auftakt zur Einschulungsfeier machte die Klassenlehrerin der 2. Klasse, in diesem Jahr Christiane Umbach. Sie hielt die Begrüßungsrede und hieß die neuen Schülerinnen und Schüler wie beim Antritt einer Schiffreise  in unserer Schule willkommen. In einer Schule könne es wie auf einem Schiff bewegt und bewegend zugleich zugehen, sagte sie. Wie das aussehen kann, stellten die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse anschließend in einer eurythmischen Darbietung auf bezaubernde und komische Art dar. 

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Der Klassenlehrer und gleichzeitig neuer Kollege an der Freien Waldorfschule Landsberg, Bernd Kolbegger (42), begrüßte 38 stolze Kinder in seiner ersten Klasse. Mit dieser Klassenstärke wurden fast ein Drittel mehr Kinder als im vergangenen Jahr eingeschult. Bernd Kolbegger erzählte seinen neuen Schützlingen die Geschichte vom Königssohn, der sich vor nichts fürchtete. Seine Erzählung beendete er inmitten eines spannungsreichen Momentes und verabschiedete sich mit seinen Erstklässlern von den Eltern und anderen Zuhörern im Saal. Denn wie an der Schule traditionell üblich erfahren die Kinder das Ende der spannenden Geschichte exklusiv in ihrem neuen Klassenzimmer. Bernd Kolbegger und seine Ehefrau Stefanie bringen selbst zwei Kinder mit an die Schule, nämlich Corentin (10) und Aurelia (13).

Fotos: Sakia Pavek

 

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Das Theaterprojekt der 10. Klasse der Freien Waldorfschule Landsberg

Die 10. Klasse der Freien Waldorfschule Landsberg lädt herzlich ein zu den Aufführungen eines Theaterstücks, das sich dem Thema Mobbing widmet. Es handelt sich dabei um die Bühnenfassung des 2006 erstmals erschienenen Jugendromans von Michael Gerard Bauer "NENNT MICH NICHT ISMAEL!" in der Bearbeitung von Felicitas Loewe. „Wir haben uns für dieses Stück entschieden, weil das Thema Mobbing sehr häufig in der Öffentlichkeit diskutiert wird und in dem Stück den Ungehörten eine Stimme gegeben wird,“ so begründet die Klasse ihre Wahl. Die diesjährige 10. Klasse ist seit langem die erste, die – wie im Lehrplan der Waldorfpädagogik eigentlich vorgesehen – selbständig und ohne einen professionellen Regisseur ein Theaterstück einstudiert hat.

ZUSAMMENFASSUNG:

Der 14-jährige Ismael Leseur, der wegen seines außergewöhnlichen Namens in der Schule gemobbt wird, fühlt sich nicht wohl in seiner Haut. Als jedoch ein neuer Schüler namens James Scobie in Ismaels Klasse kommt, werden die Karten neu gemischt. James zeigt Ismael, dass er, nur weil er nicht exakt mit dem Strom schwimmt, sich noch lange nicht verstecken muss. Und so stehen die Chancen gut, dass Ismael auch endlich den Mut findet, seine große Liebe Kelly Faulkner anzusprechen.

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„Ein komplettes Theaterstück auf die Beine zu stellen ist leichter gesagt als getan,“ resümiert das Regieteam der Klasse die aufregende und anstrengende Vorbereitungszeit. „Die letzten Wochen haben uns gestresst, wir haben oft den Mut verloren und wiederfinden müssen. Aber es wurde uns auch wieder einmal bewusst, dass eine Klassengemeinschaft, die zusammenhält, Berge versetzen kann. Also bitte, nennt uns Ismael!“

Aufführungen:

Freitag, 24.6.2016

Samstag, 25.6.2016,

jeweils um 20:00 Uhr im Theatersaal der Freien Waldorfschule Landsberg, Münchener Straße 72. Eintritt frei.

Parkmöglichkeiten auf dem öffentlichen Parkplatz beim Do it!-Baumarkt