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Eurythmieabschluss der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Landsberg

„Eurythmie“ ? – Was ist denn das? - Eurythmie ist ein Bewegungsfach, das in der Waldorfschule ab der 1. Klasse unterrichtet wird und bei der Worte, Musik und Gefühle durch Bewegung zum Ausdruck gebracht werden; es ist eine Bewegungskunst, bei der auch die Orientierung im Raum und das Zusammenwirken der Darsteller  eine  große Rolle spielen. So können Gedichte, Musikstücke oder Geschichten für die Zuschauer auf eine ganz besondere Art erlebbar werden.

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Für ihren Eurythmieabschluss haben sich die Schüler der 12. Klasse die „Odyssee“ gewählt, die von Homer geschilderten Irrfahrten des Odysseus, der nach dem Kampf um Troja zahlreiche Abenteuer und Kämpfe bestehen muss und seiner Gefährten verliert, bevor er schließlich in seine Heimat zurückkehren und seine Frau Penelope wiedersehen kann. 

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Auf seiner Heimreise befreit sich Odysseus immer mehr vom Einfluss der Götter und seine Reise ist auch ein Weg zur Selbständigkeit und zum selbstverantwortlichen Handeln. Diese Reise,  die Abenteuer und die handelnden Personen werden mal modern, mal klassisch interpretiert, es gibt wogende Wellen und Kämpfe, solistische Darbietungen und Szenen mit vielen Darstellern, so dass diese Reise für das Publikum ein einmaliges  Erlebnis wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Freie Waldorfschule Landsberg, Münchener Straße 72

Aufführungen am Freitag, 3.06.2016 und Samstag, 4.06.2016 jeweils um 20 Uhr, Eintritt frei

Parkmöglichkeiten auf dem öffentlichen Parkplatz beim Do it!-Baumarkt

Über das Stück

Die Vorlage für unser Klassenspiel war das Musical „Anatevka“, welches auf dem jiddischen Roman „Tevje, der Milchmann“ von Scholem Alejchem beruht. Es wurde im September 1964 am Broadway uraufgeführt, die Musik dazu schrieb Jerry Bock, die Liedtexte Sheldon Harnick und das Buch Joseph Stein.

Regie: Malika Kilgus
Regieassistent: Jonathan Auer
Musik: Wolfgang Ismaier
Gesang: Mark Nicholas

Theater

Handlung

In dem ukrainischen Schtetl Anatevka in Russland lebt der arme Milchmann Tevje mit seiner Frau Golde und den fünf Töchtern. In der jüdischen Gemeinde des Dorfes sind die Traditionen um 1905 zu Zeiten des Russischen Kaiserreiches sehr wichtig. Außerdem leben dort noch der Metzger Lazar Wolf, der Schneider Mottel Kamzoil, der Rabbi mit seinem Sohn Mendel, der Wirt Motschach und viele andere.

Da sich die jüdischen und die christlichen Russen zwar in Ruhe lassen aber nicht vermischen, leben sie voneinander abgegrenzt. Mit der Hilfe von Jente, der Heiratsvermittlerin will Tevje seine fünf Töchter verheiraten. Doch Tevjes Töchter haben andere Pläne und wollen mit den Traditionen brechen, um der wahren Liebe eine Chance zu geben.

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Am letzten Samstag im Januar war es wieder soweit:

Junge Musiker der Mittelstufe, zu denen sich einige Gäste aus Unter- und Oberstufe gesellten, nutzten die Gelegenheit sich im Rahmen einer Matinée einem interessierten und fachkundigen Publikum zu präsentieren.
Es wurde eine schöne vormittägliche Musizierstunde, die den sonnigen Tag auch in den großen Musiksaal brachte. In selbstbewusster und gekonnter Manier brachten die 16 jungen Künstler ein vielfältiges Programm zum Erklingen. Zu hören gab es Musik aus vergangenen Epochen wie zum Beispiel der Renaissance und dem Barock, dargeboten auf „historischen“ Instrumenten wie der Blockflöte. Ausschnitte aus Violinkonzerten bereicherten das Hörerlebnis ebenso wie Kammermusikwerke für ein Duo und ein Trio. Ein Großteil der Beiträge – und nun waren wir bei neuerer Musik angelangt – entstammte der Tanzmusik. Zu den Rhythmen einer Samba, einer Rumba und einer Salsa, alle auf der Gitarre gespielt, wippte schon mal der eine oder andere Zuhörer (leise) mit dem Fuß im Takt mit. Den Querflöten blieb es überlassen Folklorelieder vorzustellen. Einen Farbtupfer ganz eigener Art bildeten schließlich die Klänge einer Marimba und eines Schlagzeugs, im Stile zeitgenössischer Musik.   
Nach circa einer Stunde senkte sich der Schlussvorhang und das Publikum, überwiegend Eltern, Geschwistern, Instrumentallehrer und Freunde der Interpreten, bedankte sich mit einem lang anhaltenden Applaus bei den jungen Künstlern, die diesen wiederum mit strahlenden Gesichtern entgegennahmen.

Mit der Vereinbarung sich bei der nächsten Matinée (am 11. Juni 2016) wieder treffen zu wollen begab man sich schließlich auf dem Nachhauseweg und ins Wochenende. 

Jeder stirbt für sich allein - Theaterprojekt der 12. Klasse

Theaterstücke über das Dritte Reich sind Standardprogramme jeder Bühne. Doch nicht oft erzählen diese Stücke, wie die kleinen Leute diese Zeit erlebt haben, wie sich aus einem inneren Widerstand ein äußerer entwickelte. Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Landsberg greift dieses Thema in ihrem Theaterprojekt „Jeder stirbt für sich allein“ nach Hans Fallada unter der Regie von Konstantin Moreth auf.  Das Stück erzählt parallel die Geschichten verschiedener Schicksale.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1940 in Berlin. Als das Ehepaar Quangel vom Tode des einzigen Sohnes erfährt, beschließt es, Widerstand gegen das Hitlerregime zu leisten. Die Quangels schreiben Postkarten, die sich ohne Zweifel direkt gegen den Führer richten, und legen sie in ganz Berlin aus. So wollen sie ihren Teil zum Widerstand beitragen und hoffen, möglichst viele Deutsche zum Umdenken zu bewegen. Über zwei Jahre schaffen sie es, nahezu 300 Karten zuschreiben. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt. Der erfolgreiche Kommissar Escherich wird auf die Widerständler angesetzt - und packt im entscheidenden Moment zu… Dann gibt es noch Enno Kluge, der mit seinem tollpatschigen Wesen und seinen nicht enden wollenden Frauengeschichten seine Frau, die Briefträgerin Eva Kluge, fast um den Verstand bringt und schließlich in die Fänge der Gestapo gerät. Eva Kluge zieht aufs Land, um dem System und ihrem bisherigen Leben zu entfliehen.

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Unterschiedlichste Charaktere, wie die regimetreue Familie Persicke, der stets auf das Eigenwohl bedachte Emil Barkhausen und andere erzählen auf vielfältige Weise vom Leben der Deutschen im Nationalsozialismus. Sie führen dem Zuschauer die Gewissensentscheidungen vor Augen, die in diesem System jeder zu treffen hatte. 

Alle Interessierten sind herzlich zu den Theaterabenden eingeladen von Mittwoch, 17. Februar bis einschließlich Samstag, 20. Februar 2016. Die Theateraufführungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Saal der Freien Waldorfschule Landsberg.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Sie haben ein Dreivierteljahr geübt. In dieser Zeit legten die Kinder Mal Petitionen gegen zu lange Musikstunden ein, Mal wurden Rollen getauscht, Mal Kostüme neu gestaltet und die Nerven der Lehrer lagen auch Mal blank. Das alles hat sich mehr als gelohnt. Denn die Aufführungen der Zauberflöte, die die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse am 21. und 22. Januar präsentierten, waren eine Besonderheit.

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„Ich kann mich nicht erinnern, dass eine 6. Klasse so ein anspruchsvolles Stück aufgeführt hat“, sagte Französisch Lehrerin Renate Föll im Anschluss an die Abendvorstellung. Die Herausforderungen für die Sechstklässler bestanden darin, dass sie gleichzeitig Orchester, Schauspieler und Sänger waren. So wurde im Orchestergraben gegeigt, dann kurzerhand das Instrument zur Seite gelegt. Es folgte der Auftritt als Papageno auf der Bühne und schon ging es wieder zurück an die Geige.

Sich in der sechsten Klasse auf die Bühne zu stellen und „der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ als Königin der Nacht ins Publikum zu schmettern, war sicher nicht der Wunsch aller Schülerinnen. Doch alle Buben und Mädchen fanden ihre Rolle und gaben ihr Bestes. Mit Mehrfachbesetzungen hatte Klassenlehrerin Susanne Gronauer möglichst viele Schülerinnen und Schüler auf die Bühne gebracht. Und Musiklehrer Wolfgang Ismaier haben es die Kinder zu verdanken, dass die Musik der Mozart Oper an die Orchesterinstrumente und das Können der 6. Klasse angepasst waren. Eine Kompliment an alle vor und hinter den Kulissen.

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