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La journée franco-allemande – Der deutsch-französische Tag

Bleu, blanc, rouge (blau, weiß, rot) angezogen kamen am 22. Januar alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Freien Waldorfschule Landsberg in die Schule. Auf dem Schulhof hing eine blauweißrote Flagge, die französische Flagge. Nach der großen Pause verteilten sich gut gelaunt alle Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 12. Klasse in die verschiedenen klassenübergreifenden Ateliers bzw. den Projekten. Diese wurden von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule angeboten,  die 12. Klässlerinnen und 12. Klässlern unterstützten sie dabei,  den deutsch-französischen gebührend Tag zu feiern. Man konnte singen, tanzen, malen, Pains au chocolat, Minicroissants oder Crêpes backen, Sirup herstellen, einen Eiffelturm basteln oder ein Puzzle zu den verschiedenen Regionen Frankreichs herstellen, französische Gesellschaftsspiele, Rugby oder Boules spielen, die französische Eurythmie kennenlernen, einen französischen Rap einstudieren, französische Flaggen oder einen französischen Hahn herstellen, die Aula schmücken oder sich einfach über die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft informieren.

Französischer Tag Croissants 2

Fotos: Anna-Maria Moser
Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22.Januar 1963 zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulles geschlossen, um endlich die Erbfeinschaft zwischen diesen beiden Ländern zu begraben. Die Beziehungen sollten endlich in einer politischen und wirtschaftlichen Partnerschaft münden und besonders die freundschaftlichen Begegnungen zwischen den Jugendlichen fördern. Städtepartnerschaften und Partnerschaften auf Landesebene wurden gegründet und Austauschmöglichkeiten zwischen den Schulen geschaffen. Kurze und längere Aufenthalte für Schüler, Studenten oder Berufstätige im jeweiligen Ausland wurden und werden gefördert. Was über Jahrhunderte immer wieder aufgeflammt war, sollte  sich nie mehr wiederholen: Krieg zwischen den beiden Ländern.


Anlässlich der 40-Jahrfeier dieses Freundschaftsvertrags, der übrigens wohl einzigartig auf der Welt ist, wurde der deutsch-französische Tag von Jacques Chirac und Gerhard Schröder ins Leben gerufen. 2004 wurde er zum ersten Mal gefeiert und 2005 zur deutsch-französischen Woche ausgeweitet.
Die Französischlehrerinnen an unserer Schule organisierten nun in diesem Jahr zum ersten Mal den deutsch-französischen Tag. Sie schufen mit diesem gelungenen klassenübergreifenden Projekttag nicht nur ein Verständnis für das Freundschaftsverhältnis zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch einen gemeinschaftsbildenden Tag für unsere Schule, den wir gerne wiederholen möchten.

Autoren: Die Französischlehrerinnen der Freien Waldorfschule Landsberg

Weitere Bilder:

Imposante Choräle, ausdrucksvolle Arien und festlicher Jubel kennzeichnen das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Traditionell lädt die Freie Waldorfschule Landsberg in der Vorweihnachtszeit zu zwei Konzerten ein: dieses Jahr am Freitag, 4. Dezember,  in die Heilig-Kreuz-Kirche Schondorf und am Samstag, 5. Dezember, in den Saal der Freien Waldorfschule Landsberg. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Der 120 Mitglieder starke Chor der Schule und das Waldorf-Solidarorchester, bestehend aus Eltern, Lehrern und Freunden der Schule, widmen sich dem Weihnachtsoratorium seit 2009; seit 2012 sind alle sechs Kantaten des Werks komplett einstudiert.

Zur Aufführung kommen dieses Jahr bei beiden Konzerten die Kantaten IV, V und VI. Chor und Orchester stehen unter Leitung von Musiklehrer Wolfgang Ismaier. Als Solisten treten Eva Maria Amann (Sopran), Vanessa Fasoli (Alt), Manuel Ried (Tenor) und Daniel Holzhauser (Bariton).

Weihnachtsoratorium2015

Mit der Aufführung in Schondorf kehrt die Schule an den Ort zurück, wo sie 1987 gegründet wurde und bis 1995 beheimatet war. Alexander Herrmann, erster Bürgermeister der Gemeinde Schondorf, schrieb: "Für mich ist es immer ein besonderes Ereignis und eine große Freude, diesen außergewöhnlichen Klangkörper hören zu dürfen. Das Konzert ist für mich der Auftakt der Weihnachtszeit und bildet einen harmonischen Gegenpol zu Konsum und vorweihnachtlicher Hektik."

Der Eintritt in die beiden Konzerte ist jeweils frei, die Musiker freuen sich über Spenden.

Aufnahmen unseres Oberstufenchors/Orchesters der letzten Jahre

Hier können Sie Aufnahmen der Oratorien anhören bzw. herunterladen 

Besondere Begegnungen auf dem Meer

Am 19. September 2015, fand im Musiksaal der Freien Waldorfschule Landsberg ein interaktiver, mediengestützter Vortrag mit Klangkonzert statt. Darin ging es um die öko-psychologische Forschung im freien Interaktionsfeld Mensch-Delphin. Veranstalter war die Human-Dolphin-Research (HDR). ( www.human-dolphin-research.com)

Dolphin

Der Abend gab mit Unterwassertonaufzeichnungen, aktuellen Berichten – untermalt von einzigartigen Bildern und Videosequenzen, authentische Einblicke in die Arbeit des deutsch/englischen Forschungsteams. Die Projektleiter standen anschließend auch für Fragen des interessierten Puplikums zur Verfügung.

Als besondere Einstimmung und Umrahmung des Vortrages gaben die beiden Klangmusiker, Robert Hoheneder ( www.klangundmusik.de) und Nikos Konstantikakis (www.nikos-klangwelten.de) ein einfühlsames Klangkonzert mit obertonreichen Klangschalen, Monochorden und vielen anderen besonderen Instrumenten.

Auditive und optische Eindrücke stimmten die Besucher auf eine Reise in die Welt der Delphine und Wale ein. Kernstück des Abends waren authentische Berichte von Begegnungen und Beziehungen mit Delphinen in europäischen Gewässern - untermalt von einzigartigen Farbbildern und Videosequenzen. Die beiden Referenten Roma Spring und Volker A. Todt berichteten aus ihrer Arbeit in speziell angeleiteten Begegnung mit wilden Delphinen. Sie gaben auch kurze Einblicke in das laufende Forschungsprogramm zur Evaluation einer Delphin-Familientherapie.

Feierlich begrüßte die Schulgemeinschaft die 26 neuen Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse am 16. September 2015 im großen Saal. Die Klassenlehrerin, Christiane Umbach, nahm ihre neuen Schulkinder liebevoll in Empfang.

Einschulung 2015 02

Zum Auftakt der Feier begrüßte die Klassenlehrerin der zweiten Klasse, Tanja Wahlich, die neue erste Klasse zunächst in der „großen Lebensschule“. Sie erzählte den gespannt lauschenden 16 Mädchen und 13 Jungen von einer ereignisreichen Wanderung. Mit diesem Bild vermittelte sie den Kindern die Zuversicht, dass sie sich auf dem Weg durch die zwölf Jahrgangsstufen der Schule auf die Unterstützung bereits erfahrener Wanderer unbedingt verlassen können. So werden sie sich im Dickicht des zukünftigen Schulalltags nicht verlaufen.

Die bereits um ein Jahr Waldorfschulerfahrung reicheren „Wanderer“ der zweiten Klasse gaben den Neuankömmlingen anschließend eine künstlerische Kostprobe dessen, was man so alles lernen kann auf dieser Wanderung. Sie zeigten eine bezaubernde eurythmische Darstellung des Dornröschen-Märchens.

Einschulung 2015 01

Dann war es endlich soweit: Die noch unerfahrenen jungen Wanderer starteten ihre erste Etappe! Begleitet von stimmungsvollen Melodien schritt jedes neue Kind einzeln – beherzt und zuversichtlich – durch den mit weißen Rosen geschmückten Blumenbogen. Wegweisende Begleiter waren ihnen dabei die Paten der neunten Klasse. Sie hatten sich selbst am Ende des letzten Schuljahres erst aus der eigenen achtjährigen Klassenlehrerzeit verabschiedet. Mit Sonnenblumen und liebevoll gestalteten kleinen Schultüten beschenkten sie ihre Patenkinder und geleiteten diese sicher an ihren Platz auf der großen Bühne. Ein kräftiger Applaus besiegelte die Aufnahme der neuen ersten Klasse in die Schulgemeinschaft.

Traditionell erzählt die Klassenlehrerin zum Abschluss der Feier den Beginn eines Märchens, dessen Ende die neuen Schülerinnen und Schüler erst später erfahren – nach der kleinen Wanderung über den Schulhof in ihren Erstklassraum, wo sie ihren aufregenden ersten Schultag beschließen. Ob der Königssohn mit dem guten, mutigen Herzen den dunklen Wald überwunden hat? Und: Welcher verborgene Schatz – kostbarer als Gold – am Ende dort wohl auf ihn gewartet hat, erfuhren nur die Erstklässler.

Musikalische Matinée der Mittelstufe am 07.03.15

Am vergangenen Samstag fand die Matinée der Mittelstufe statt. 19 junge Musiker der Klassen 5 bis 8 nutzten die Gelegenheit sich einem interessierten und fachkundigen Publikum, bestehend überwiegend aus Eltern und Instrumentallehrern, zu präsentieren.

Matinee

Sie boten dann auch in beeindruckender Manier ein breit gefächertes Programm dar. Dabei spannten sie den Bogen über einen großen Zeitraum der Musikepoche, mit Werken des Barock und der Klassik bis in die Moderne des 21. Jahrhunderts, vom klassischen Genre über Folklore und Pop bis hin zum Jazz, sei es als Solist oder in einer kammermusikalischen Besetzung. Ebenso vielfältig zeigte sich das Reservoir an Instrumenten. Zu erleben waren neben „klassischen“ Instrumenten wie Flöte, Querflöte, Oboe, Violine, Cello, Trompete, Gitarre, Klavier, Harfe und Pauke das gerne folkloristisch eingesetzte Akkordeon sowie ein „modernes“ Instrumentarium, nämlich Schlagzeug und Marimba.

Nach einer guten Stunde senkte sich der Schlussvorhang und das Publikum bedankte sich mit einem lang anhaltenden Applaus bei den jungen Künstlern. Einmütigkeit herrschte unter allen Anwesenden darüber, eine Matinée in dieser Form auch im kommenden Jahr auszurichten. Die strahlenden Gesichter der Protagonisten darf man wohl als Zustimmung werten.